Kurzfilmfestival Köln / KFFK N°10 2016

Menu Close Menu

Samstag, 21.11.2015, 19 Uhr, Filmforum NRW

VIDEORATIVE PORTRAIT OF RANDALL OKITA

Sergio Albiac
Spanien 2011, 4’, Experimentalfilm, englisch mit englischen Untertiteln


Was ist ein wahrhaftig realistisches Portrait? Diese Frage inspirierte dieses Projekt, das über die physikalische Erscheinung einer Person hinausgeht und dabei versucht, das Innere dieser Person darzustellen: durch Erinnerungen, Gefühle, Beziehungen und individueller Vergangenheit. Organisiert wird es über eine Metapher aus der Portrait-Malerei: Der Pinsel, in Bedeutung statt in Farbe getränkt, erstellt das Portrait, und bedient sich dabei an Techniken der generativen Video-Malerei. Das Malen eines Video-Portraits basiert auf einer von der portraitierten Person mit relevanten Begriffen und Beschreibungen versehenen Ansammlung persönlicher Videos, aus denen das Portrait generiert wird.

Produktion: Sergio Albiac Musik: Chris Zabriskie Kontakt: Sergio Albiac, sergialbiac@yahoo.com

Der Künstler Sergio Albiac experimentiert an der Schnittstelle zwischen generativen Codes und traditionellen Medien. Er schreibt Computerprogramme, die die Wirklichkeit transformieren, um Gedanken zu Schönheit, Zufall und menschlichen Gefühlen ausdrücken. Die Illusion von Kontrolle in einer von Zufällen gesteuerten Welt und die Spannung zwischen Vernunft und Instinkt sind häufig wiederkehrende Themen seiner Arbeit. Das Resultat seiner künstlerischen Tätigkeit ist nicht immer vorherzusehen und er fühlt sich nicht an ein einzelnes Medium gebunden, um seinen Vorstellungen Ausdruck zu verleihen.